Kategorie: back to the roots.

Heidelbeeren Suppe mit selbst gemachten Eiernudeln – das Beste zum Abkühlen

Heidelbeeren Suppe

Auch wenn Polen etwas nördlicher liegt als Österreich, war es bei uns heiß im Sommer. Ich erinnere mich noch an selbst gemachtes Wasser-Eis, die Sprenkelanlage im Garten und zu Mittag eine kalte Heidelbeeren Suppe.
In anderen Ländern kühlt man sich mit Gazpacio oder Gurken-Kaltschale, ich greife immer noch gerne auf Kirschen oder Heidelbeeren mit Nudeln zurück ^^

Man glaubt garnicht wir erfrischend und kühlend so eine süße aber kalte Speise zu Mittag sein kann. Und dank den Eiernudeln ist sie auch sättigend.

Wie eine kleine Zeitreise im Bauch, die Heidelbeeren Suppe

yellowgirl_bttr_heidelbeersuppe_2Du brauchst für die Heidelbeeren Suppe:
– 250g Heidelbeeren
– eine Priese Salz
– 1-2 EL Zucke bei bedarf
– 1l Wasser

Du brauchst für die Eiernudeln:
– 2 Eier
– 6 EL Mehl
– eine Priese Salz
– Bei bedarf Wasser

Für die Suppe bringst du die Heidelbeeren mit Salz und einem Liter Wasser in einem Topf zum Kochen. Lass sie 7 Minuten köcheln.

Vermische die Eier mit dem Mehl und Salz in einer Schüssel bis es zu einem Teig wird. Sollte der Teig zu fest sein dann gib etwas Wasser dazu.

Nimm einen kleinen Löffel und lass vorsichtig Teig in deine Suppe tropfen. So bald die Nudeln oben schwimmen sind sie fertig.

Mahlzeit!

Esst ihr auch so gerne Gerichte aus eurer Kindheit? Wenn es richtig heiß ist empfehle ich euch noch die Gurkensuppe meiner Oma. ;)

Gurkensalat – Mizeria

An den richtig warmen Tagen. Eindeutig nicht heute … Esse ich gerne kalt. Mir reicht auch nur ein Salat. Für die meisten Menschen wäre das eine Beilage, für mich reicht ein Gurkensalat als Hauptgang aus.

Nicht dass ihr da etwas falsch versteht. Ich gehöre absolut nicht zu den Frauen die wie ein Vogerl essen. Ich esse von dem Gurkensalat nicht die Beilagenportion sondern gleich eine große Schüssel. Satt will ich ja auch werden ^^

Gurkensalat – Mizeria:

yellowgirl_Gurkensalat-Mizeria_2Du brauchst:
– eine Salatgurke
– 1/2 Becher Schlagobers
– 1/2 Becher Joghurt
– Dill
– Puderzucker
– Salz und Pfeffer

Als erstes wäscht du die Gurke und schneidest sie in dünne Scheiben. Vermische die Gurkenscheiben mit Schlagobers und Joghurt. Gib die Dille dazu und schmecke mit Puderzucker Salz und Pfeffer ab. Decke deine Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stelle sie für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Vor dem servieren gut umrühren.

Mahlzeit!

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Götterspeise – Galaretka

Ich bin ja nicht so die süße. Schokolade esse ich ab und zu. Kuchen und Torten können mir gestohlen bleiben. Ich bin da eher ein großer Fan von Salzigem. Chips, Soletti und Knabberzeug können leicht zu meinem Verhängnis werden … Eine Ausnahme gibt es, Götterspeise – Galarekta auf polnisch. Bei meiner Oma gab es oft Götterspeise aus das dem Beutel mit Schlagobers, das haben wir aber selbst geschlagen und bunten Streuseln am Sonntag. Vielleicht ist das eine der wenigen Nachspeisen die ich mag da es eine Kindheitserinnerung ist …

Auf jeden Fall, hatte ich mir schon lange vorgenommen eines Tages Götterspeise selbst zu machen und nicht das fertige Pulver zu nehmen. Hier seht ihr mein erstes ziemlich gut gelungenes Ergebnis:

yellowgirl_Götterspeise-Galaretka__1Du brauchst:
– 50 dag Erdbeeren, können auch ruhig tiefgekühlte sein
– 4 EL Zucker
– Gelatine
– Minze, Schlagobers und frische Früchte zur Deko

Bringe 500 ml Wasser zum Kochen. Gibt die Erdbeeren dazu. Lass sie auftauen und dann 2-3 Minuten kochen. Nimm den Topf vom Herd und lass das Kompott zugedeckt 10 Minuten ziehen. Gibt den Zucker dazu und rühre bis er geschmolzen ist. Lass dein Kompott durch ein Sieb damit  kein Fruchtfleisch mehr drin schwimmt.
Wenn du die Dr.Oetker Gelatine verwendest, solltest du sie zu erst in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und dann in deinem Kompott auflösen.

Gib dein Kompott in ein flaches Gefäss, lass es abkühlen und stelle ihn anschließend in den Kühlschrank bis die Götterspeise fest ist. In Würfel schneiden, mit Schlagobers und Früchten dekorieren.

Mahlzeit!

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back to the roots. Hühnersuppe – Rosół

Der Winter hat uns mehr oder weniger doch erreicht. Lange habe ich nicht mehr daran geglaubt während ich noch Anfang Jänner Herbst-Jacken trug und ungefütterte Stiefletten. Damit ist jetzt mal Schluss. Warm anziehen ist die Devise und da alle Menschen um mich herumschnupfen, husten und ihre Bazillen verteilen habe ich beschloßen etwas für mein Immunsystem zu tun. Das perfekte Essen um gesund und fit zu bleiben ist eine klassische Hühnersuppe – Rosół.

Ich weiß ja ehrlich gesagt nicht ob sich meine nach polnischem Rezept gekochte von einer österreichischen Hühnersuppe unterscheidet. Ich habe hier noch nie eine gegessen. Es ist ja auch die Rindsuppe in Österreich üblicher …

Wie ich noch klein war gab es so gut wie jeden Sonntag bei der Oma Hühnersuppe. Abgesehen davon dass sie auch bei jedem Schnupfen gekocht wurde, was sehr oft der Fall war da ich ja ein sehr kränkelndes Kind war im Gegensatz zu jetzt ;)

Du brauchst:
– ein kleines Huhn (am besten Bio)
– 2 Karotten
– 1 Stück Sellerie
– 1/2 Stange Lauch
– große Zwiebel
– 1l Gemüsebrühe
– Salz und Pfeffer
– Fadennudeln
– Petersilie
– 4x Pfefferkörner
– 2 xLorbeerblätter
– 4x Pimentkörner

  1. Nudelwasser zum kochen bringen. Einen großen Löffel Salz dazu geben und die gewünschte Portion Nudeln. Laut Anleitung auf der Packung kochen. Wenn Nudeln al dente sind, Wasser abgiessen und Nudeln im Sieb auf die Seite stellen zum abkühlen.
  2. Die Zwiebel ungeschält waschen, halbieren und auf eine Flamme legen. Früher hat meine Oma die Zwiebel einfach auf die Flamme vom Gasherd gelegt. Da ich wie die meisten Menschen keinen Gasherd habe sondern Caranfelder musste ich mir etwas anderes überlegen. Entweder ihr besorgt eich einen Flambierer oder versuchte es mühevoll mit einer Kerze wie ich …
  3. So bald die Zwiebel etwas Farbe bekommen hat und in dem Fall meine ich sie soll und darf stellenweise schwarz sein. Hier gehts ja auch um die Röstaromen. Karotten, Sellerie und Lauch klein schneiden. Etwas öl in einem großen Topf erhitzen. Suppengrün und Zwiebel darin kurz anbraten. Das ganze Huhn ohne Innereien dazugeben und mit Gemüsebrühe aufgiessen und zum kochen bringen. Lorbeerblätter, Pfeffer- und Pimentkörner dazugeben.
  4. Den Schaum der sich auf der Oberfläche sammelt immer wieder abschöpfen. Ich verwende dafür ein kleines, feines Sieb. Wenn Ihr den Schaum nicht abschöpft wird die Suppe leider nicht klar …
  5. Suppe drei Stunden bei kleiner Flamme köcheln lassen. Nicht vergessen einen Deckel drauf zu tun damit dir nicht die gesamte Flüssigkeit verdampft.
  6. Nachdem die Suppe fertig ist, das Huhn herausnehmen und das Fleisch herauslösen. In mundgerechte Stücke schneiden. Die Suppe durch ein Sieb abgießen und in einem anderen Topf wieder auffangen und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben das Suppengemüse in kleine Würfel schneiden.
  7. Hühnerfleische, Nudeln und Gemüsewürfel in einen tiefen Teller geben und mit der heißen Hühnersuppe aufgießen. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.Mahlzeit!

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Nähere Infos zu dem Gewinnspiel findet ihr hier!

back to the roots. Fasolka po bretonsku – Breton Bohnen

Ich bereite mich innerlich auf den Herbst vor und langsam bekomme ich Lust auf deftige Speisen, Eintöpfe und Bohnen. Eines meiner liebsten Bohnen-Rezepte sind polnische Bohnen bretonischer Art – Fasolka po bretonsku. Vergleichen kann man sie mit Baked Beans.

yellowgirl_backtotheroots_FasolkaPoBretonsku_2Du brauchst:
–  eine große Dose weißer Bohnen
– Speckwürfel
– eine Zwiebel
– Tomatenmark
– Buter
– Wasser
– Zucker
– süßes Paprikapulver
– eine Chilli für die dies gern scharf mögen
– Salz und Pfeffer

Butter in einem Topf schmelzen, klein gehackte Zwiebel darin anschwitzen bis sie glasig sind. Speck dazu geben. Braten bis Speck leicht knusprig wird und Zwiebel goldbraun. Bohnen samt Flüssigkeit aus der Dose dazu geben. Ein wenig Wasser dazugeben damit der Inhalt nicht so dickflüssig ist. Ca. 2-3 EL Tomatenmark dazugeben. Einen EL Zucker und einen EL Paprika. Wer es scharf möchte, gibt jetzt die klein gehackte Chilli dazu.
Gut umrühren und ein mal aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mahlzeit!

 

back to the roots. Ogórki kiszone – polnische Salzgurken

Natürlich gibt es auch in Österreich Salzgurken. Und auch diese liebe ich heiß. Aber die polnischen besonders! Ihr werdet es nicht glauben aber im Moment verschlinge ich 250-500g Gurken Wöchentlich und trinke auch das Gurkenwasser … Ihr könnt es eklig finden, ich liebe sie und probiotisch sind sie auch meine große Liebe: Ogórki kiszone – polnische Salzgurken.

yellowgirl_backtotheroots_Ogorki_kiszone_salzgurken_1Du brauchst für zwei kleine Gläser zu insgesamt 500ml:
– zwei Gläser à 250ml
– 1/2 kg Gurken (ich kaufe meine am Gemüsemarkt – von den kleinen im Supermarkt würde ich abraten)
– 4 kleine Zehen Knoblauch
– ca. 3 cm langes Stück Krenn
– frische Dille
– 4 EL Salz
– Wasser

yellowgirl_backtotheroots_Ogorki_kiszone_salzgurken_2yellowgirl_backtotheroots_Ogorki_kiszone_salzgurken_3Als erstes beginnst du damit deine Gläser, Dichtungen und Verschlüsse ab zu kochen. Als nächstes wäscht du die Gurken, den Kren und die Dille ordentlich. 
Lege etwas Dille auf den Boden des Glases. Schlichte die Gurken drauf. Recht eng mit dem Schwänzchen nach Oben. Stecke die Knoblauchzehen dazwischen. Schäle den Kren, schneide ihn in Stifte und stecke diese mit noch mehr Dille zwischen die Gurken. 
Erhitze 500ml Wasser mit 4 EL Salz in einem Topf bis das Salz vollkommen aufgelöst ist und das Wasser köchelt. Leere langsam das köchelnde Salzwasser in deine Gläser. Achte darauf dass deine Gurken vollkommen mit Wasser bedeckt sind, nicht heraus stehen und nicht schwimmen sonst könnte leichter Schimmel entstehen. Gläser verschließen und an einem kühlem und dunklem Ort abkühlen lassen. 

yellowgirl_backtotheroots_Ogorki_kiszone_salzgurken_5 yellowgirl_backtotheroots_Ogorki_kiszone_salzgurken_6Ich habe Weck-Gläser verwendet und entweder etwas falsch gemacht oder an meinen Verschlüssen war etwas kaputt. Bei mir waren die Gläser nicht dicht. Was aber nichts machte da ich die Gurken schon nach zwei Wochen verputzt hatte. Nach einer Woche waren sie perfekt zum naschen ;) 

yellowgirl_backtotheroots_Ogorki_kiszone_salzgurken_9So bald ich verstanden habe wie meine Weckgläser funktionieren oder das ganze mit Schraubgläsern probiert habe und weiß wie meine Gurken auch ins nächste Jahr hinein noch lagerbar sind werde ich das posten. Falls zufällig jemand von euch auf anhieb weiß was ich falsch gemacht habe bin ich dankbar für jeden Tipp ;)

Mahlzeit

yellowgirl_backtotheroots_Ogorki_kiszone_salzgurken_8 yellowgirl_backtotheroots_Ogorki_kiszone_salzgurken_7Wie und Womit esst Ihr eure Gurken am Liebsten? Zu einem Butterbrot? Oder zu Schocko-Keksen? 

back to the roots. Zapiekanka

In Österreich sind es Käsekrainer, in England Fish and Chips, Currywurst in Berlin und frittiere Schlangen in Cambodia. Jedes Land hat sein traditionelles Street Food. Für mich wird natürlich die polnische Zapiekanka das beste auf Erden sein. Egal ob Hunger zwischen Zwei Terminen, nach langen Shopping-Marathons oder um 3 Uhr morgens nach ein paar Bier um Stammlokal. Es schmeckt einfach ;)

Du brauchst:
– Baguette mittelgroß
– Champignon
– Zwiebel
– Butter
– Pizzakäse
-Ketchup
– Salz und Pfeffer

Als erstes schneidest du das Baguette in zwei Hälften. Schmiere eine dünne Schicht Butter auf beide Hälften. Heize den Backofen auf 200 Grad vor. Hacke Zwiebel und Pilze klein. Schmelze etwas Butter in einer Pfanne. Gib die Zwiebel rein, wenn sie glasig werden gib Pilze dazu. Brate die Pilze bis sie braun sind. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Lege die Pilz-Zwiebel-Mischung auf die Baguette-Hälften. Bestreue beide mit Käse und schiebe sie in den Ofen. Nach 5-7 Minuten sollten der Käse geschmolzen und goldfarben sein.

Mahlzeit!

back to the roots. Pierogi

Pierogi sind sicher eine Speise die in vielen Ländern Tradition hat. Jedes einzelne glaubt auch der Erfinder zu sein. Auf so eine Diskussion lasse ich mich gar nicht ein und zeige euch meine back to the roots. Pierogi so wie sie meine Oma in Polen gemacht hat ;) 
 
Befüllen kann man sie natürlich mit vielen unterschiedlichen Zutaten. Egal ob mit Fleisch, Kraut, Pilzen, Kartoffeln oder Erdbeeren und Topfen, für jeden ist etwas dabei. 
 
Heute zeige ich euch Pierogi mit Kraut und Pilzen: 
 
Du brauchst: 
(Hier wird mit Gläsern gemessen, ich nehme dafür ein 0,25l Glas) 
– 1 Glas Weizenmehl
– 1 Rindsuppenwürfel
– 3/4 Glas Wasser (sehr warm)
– 1/2 TL Salz
– 2 Eigelb
– 300g gemischtes Faschiertes
– 1 Bund Suppengrün
– 1 Zwiebel
– 200g Sauerkraut
– 3-5 getrocknete Pilze 
– 3 Lorbeerblätter 
– 3 Körner Piment
– 3 Körner schwarzen Pfeffer
– Salz
– Öl zum braten
 
1. Hacke die Zwiebel klein und reibe das Suppengrün so klein du kannst. Erhitze etwas Öl in einer großen Pfanne, gib das Gemüse und das Fleisch mit den Lorbeerblättern, Piment und Pfeffer hinein. Nach ein paar Minuten braten auf kleiner Flamme gib den Suppenwürfel und etwas Wasser dazu und lass es köcheln. 
 
2. Spüle das Sauerkraut mit heißem Wasser damit es nicht zu sauer ist. Gib es zu dem Fleisch und lass es auf kleiner Flamme zugedeckt köcheln. Achte darauf dass ausreichend Wasser in der Pfanne ist, sonst gib welches dazu. 
 
3. Vermische das Mehl mit heißem Wasser, zwei Eigelb und einem halben TL Salz zu Teig. Gut durchkneten. 
Rolle den Teig dünn aus und steche mit einem Glas Runde Teigstücke aus. 
 
4. So bald das Kraut weich ist und der größte Teil des Wassers verdampft ist, ist die Fülle fertig. 
Lege jeweils immer einen TL Fülle in die Mitte eines Teigkreises. Lege die eine Hälfte des Kreises auf die andere und drücke die Ränder vorsichtig zusammen. Pass auf dass die Teigtaschen wirklich dicht sind sonst läuft dir die Fülle beim kochen raus. 
 
5. Bringe einen Topf mit Salzwasser zum kochen und gib eine Piroge nach der anderen hinein. Koche sie Ca. 3min bis sie oben auf schwimmen. 
 
6. Serviere sie heiß mit etwas zerlassener Butter mit angerösteten Zwiebeln. Es zahlt sich aus etwas mehr zu machen. Einerseits kann man sie gut einfrieren und andererseits schmecken sie mir am besten wenn sie am nächsten Tag in der Pfanne mit Butter und Zwiebel knusprig Braun gebraten werden ;) 
 
Mahlzeit! 

back to the roots. Traditioneller Gemüsesalat – Tradycyjna sałatka jarzynowa z majonezem

Ich weiß nicht wie das bei euch ist aber für mich gibt es eine Speise die ist an jeden Feiertag Pflicht! Egal ob Weihnachten, Ostern, Allerheiligen und Allerseelen. Einen traditionellen Gemüsesalat – Tradycyjna sałatka jarzynowa gibt es immer! Ich finde dass er nicht nur, gut und jedem schmeckt, er passt auch einfach immer:

Du brauchst:
– 3 gekochte Karotten
– 1 Stück gekochten Sellerie
– 3-4 Salzgurken, da würde ich wieder die Dill-Gurken vom Spar empfehlen
– 1/2 Zwiebel
1/2 Stange Lauch
– 2 hart gekochte Eier
– 1 Apfel
– eine kleine Dose Erbsen
– eine kleine Dose Mais
– 2-3 gekochte Erdäpfel
– Mayonaise
– eine Knoblauchzehe
– Salz und Pfeffer

Als erstes würfelst du Erdäpfel, Karotten, Sellerie, Salzgurken, Zwiebel, Lauch, Eier, Apfel, und Knoblauch klein. Gib Alles mit Erbsen und Mais in eine große Schüssel. Gut umrühren. Als nächstes folgen Mayonnaise, Salz und Pfeffer. Wieder gut umrühren. An sich wäre der Salat fertig, besser schmeckt er jedoch wenn du ihn gut mit Frischhaltefolie bedeckst und über nacht im Kühlschrank lässt.

Mahlzeit ^^

back to the roots. Młoda kapusta – Süßes Jungkraut mit Blutwurst

Eine meiner liebsten Erinnerung an den Frühling in Polen ist młoda kapusta – Süßes Jungkraut. Egal ob mit Blut-, Weiß-, Bratwurst oder Kopytka. Das war und ist eine meiner Leibspeisen.

Ich muss zugeben dass es nicht so einfach war einen schönen grünen Jungkraut Kopf zu finden. Die Supermärkte bieten leider nicht so schönes Gemüse wie ich es von Märkten gewöhnt war. Und ja, ich weiß dass es auch gute und günstige Märkte in Wien gibt. Nur leider nicht in meiner Nähe. Und Ihr gebt mir sicher Recht dass es etwas unökonomisch wäre wegen einem Krautkopf quer durch Wien zu fahren, egal ob mit dem Auto, den Öffis oder dem Rad …

yellowgirl_BackToTheRoots_MlodaSlodkaKapustaDu brauchst:
– ein Kopf Jungkraut
– 2-3 EL Butter
– 2 kleine Zwiebel
– Salz
– Pfeffer
– braunen Zucker
– Lorbeerblatt
– Weißweinessig

Das Jungkraut in dünne Streifen schneiden, in einen Topf mit warmen Wasser legen. Nach 10 Minuten einweichen den Topf auf den Herd stellen. Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer und Zucker dazu geben. Kochen bis das Kraut weich wird. Zwiebel klein hacken und in einer Pfanne mit der Butter glasig werden lassen. Das Kraut absieden, Zwiebeln dazu geben und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren den Rest des Wassers verdampfen lassen. Vorsichtig den Essig dazu geben. Immer nur ganz wenig, gut umrühren und kosten. Je nach Bedarf noch Zucker dazu geben. und immer wieder kurz ziehen lassen. Zum Schuss sollte das Kraut Süß-Säuerlich schmecken. Mahlzeit!

back to the roots. Zupa ogórkowa – Salzgurkensuppe

Dass ich ein großer Fan von Suppen bin haben vielleicht ein paar von euch mitbekommen. Egal ob Detox, klassisch oder polnisch traditionell. Heute möchte ich euch eine Suppe zeigen die mich meine gesamte Kindheit begleitet hat: Zupa ogórkowa.
Meine Großeltern hatten einen Gemüsegarten als ich klein war, ich wuchs also mit selbst gezogenem Gemüse und in weiterer Folge auch selbst Eingemachtem auf. Gurken waren mir mal liebsten. Wenn ich als Kind weinte und man mich ruhig stellen wollte, reichte eine Gurke, egal ob roh, Salz-, oder Essiggurke. Ich zuzelte sie aus bis nur mehr die Haut übrig blieb … Die Kombination aus Suppe und Salzgurken ergibt hier eines meiner Lieblings Gerichte ^^

yellowgirl_BackToTheRoots_ZupaOgorkowa
Du brauchst:
– eine Tasse Suppengrün
– 4-5 Erdäpfel
– 2 Gemüsesuppenwürfel
– Salz Pfeffer
– Lorbeerblatt
– Piment
– 1/3-1/2 BecherSchlagobers
– Butter
– 50 dag Salzgurken (ich empfehle in Österreich die Senf-Dill-Gurken vom Spar, die kommen den Polnischen am näherten. Sonst unbedingt die Polnischen kaufen – gibt es nur im polnischen Supermarkt)

1. Reibe und schneide das Suppengrün grob in Streifen. Bringe 1l Wasser mit den zwei Suppenwürfeln zum kochen. Gibt das geriebene Suppengrün mit Lorbeerblatt und 2-3 Körnern Piment dazu. Schäle die Erdäpfel, Würfel sie und gib sie zum Suppengrün dazu. Koche bis die Erdäpfel weich sind. In der Zwischenzeit erwärme Butter in einer Pfanne, Reibe die Salzgurken grob oder würfel sie und gib sie zur Butter. Brate die ganz leicht unter ständigem rühren.
Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Gib die erwärmten Gurken dazu. So bald die Suppe erneut aufkocht gibst du das Schlagobers dazu. Rühre gut um, lass sie Suppe noch 2-3 Minuten Kochen und sie ist fertig ^^

Mahlzeit!

 

back to the roots. Bigos

Bigos ist eine polnische Nationalspeise. Ich bin ein großer Fan von Ihr. Und da bin ich ganz sicher nicht die einzige ;) Wenn ich Bigos zu Weihnachten mache, ist der Topf extra groß da ich jedes Jahr mehrere große Gläser an Freunde denen es besonders schmeckt verschenke.

Du bracuhst:
- 400 g Sauerkraut
- 400 g Weißkohl
- 5 g getrocknete Pilze
- 200 g Schweinefleisch
- 200 g Rindfleisch
- 30g Butter
- 50g Speck
- eine Zwiebel
- 250 g Wurst
- Tomatenmark
- 2 Lorbeerblätter
- Salz
- Pfeffer
- Pfefferkörner
- Zucker

Sauerkraut in einem Topft geben und auf leichter Flamme zum garen bringen. Den Weißkohl waschen, hobeln, zum Sauerkraut geben mit etwas kochendem Wasser übergiesen und garen. Pilze laut Anleitung auf der Packung einweichen, abtropfen (Wasser unbedingt aufheben), in Streifen schneiden und bei Seite stellen.

Das Fleisch schnätzeln, salzen, in Butter von allen Seiten anbräunen. Zum Sauerkraut geben und 40 Minuten dünsten. Den frischen Speck anbraten und mit den Pilzen dem Bigos hinzufügen, in zerlassener Butter die kleingeschnittenen Zwiebeln dünsten.

Wurst in Würfel schneiden und mit Zwiebelwürfeln zum Bigos geben. Mit Tomatenmark, Salz und Pfeffer und nach belieben mir Zucker abschmecken. Alles aufkochen lassen. Je mehr verschiedene Fleischsorten verwendet werden, desto besser schmeckt das Bigos. Mit frischem Weißbrot servieren. Nach 1-2 Tagen im Topf entfaltet das Bigos seinen vollen Geschmack wie ein Gulasch.
Lasst es euch schmecken!yellowgirl_BackToTheRoots_Bigos